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Grundschule und Mittelschule Oßling
![]() ![]() ![]() "Ein herzliches Dankeschön" für einen erlebnisreichen Kindertag Der 1. Juni wurde für unsere Schüler in diesem Jahr zu einem besonderen Erlebnis. Unter dem Motto "Ein Sportfest der anderen Art" organisierte der Elternrat der Schule gemeinsam mit engagierten Eltern und der Kulturfabrik Hoyerswerda ein Kinderfest mit lustigen Sportwettkämpfen. Jedes Kind konnte stolz einen Siegerpokal entgegen nehmen. Hierfür bedanken wir uns recht herzlich bei unserem Sponsor Toom-Baumarkt Spremberg, Dirk Braatz OHG. Der Nachmittag klang mit freien Angeboten, wie einem musikalischen Mitmachprogramm mit dem Alleinunterhalter Olaf Schlechten, Rhythmischer Sportgymnastik mit Frau Sprigade, Fußball mit Herrn Wolff, Kinderschminken mit Frau Wehofsky und Frau Petschke, Experimentieren und Basteln mit den Hortnerinnen, sowie Freizeitspielen mit Herrn Hampel aus. Schüler, Eltern und Gäste fanden an der Kaffeetafel Leckereien. Einen herzlichen Dank den fleißigen Kuchenbäckern und unserem Hortteam für die liebevolle Ausgestaltung des Speisesaales. Herzlichen Dank den Eltern und Schülern der Klasse 4 für die Betreuung der Kaffeeküche. Für alle Interessierten war die Schule zur Besichtigung geöffnet. Viele Exponate der Lernarbeit unserer Schüler konnten besichtigt werden. Die Lehrerinnen der Schule standen für Fragen und Informationen zur Seite. Wir bedanken uns recht herzlich auf diesem Wege bei allen engagierten, auch nicht namentlich genannten Eltern, die durch ihre Hilfe und Unterstützung dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem Höhepunkt zu gestalten. Ein besonderer Dank gilt unserer Elternratsvorsitzenden Frau Schulz, die bei der Vorbereitung und Durchführung alle Fäden in der Hand hielt sowie den Mitgliedern des Elternrates und der Kulturfabrik Hoyerswerda. Der Erlös unserer Altpapiersammlung machte die Finanzierung dieses erlebnisreichen Kinderfestes möglich. Allen fleißigen Sammlern ein großes Dankeschön. K. Hauffe, Schulleiterin ![]() ![]() Weiter zur Seite "Einweihung der Grundschule 2008" ![]() Heike Scholz mit Schülern der Grundschule beim Gestalten einer Schlange in den Außenanlagen der Schule Aus der Geschichte der Oßlinger Schulen Am 29. Januar 1878 verkündete ein Schreiben des kgl. sächsischen Bezirksschulinspektors dem Gemeindevorsteher von Oßling die Schulpflicht in Sachsen und Preußen. Für den Umfang der Schulpflicht galten die Regelungen des jeweiligen Landes, denn das Schuleinzugsgebiet überschritt die Landesgrenze. In der Folgezeit gründete sich der Schulbezirk Oßling. Aufgrund unzumutbarer Schulweg-Verhältnisse wurden die Gemeinden Skaska und Trado sowie das Rittergut Trado am 16. August 1902 aus diesem Schulbezirk vorübergehend ausgegliedert. Am 14. August 1903 fiel der Beschluss für einen Schulneubau in Oßling - finanziert u.a. durch 4.600 Mark Förderung vom Staat sowie durch geschätzte 4.000 Mark aus dem Verkauf des alten Schulgebäudes und anderer nicht mehr erforderlicher Einrichtungen. Die Ausschreibung der Bauarbeiten gewann der Bernsdorfer Baumeister Müller am 08. Oktober 1903. Sein Kostenvoranschlag sah 32.200 Mark vor. Zwei Tage später wurde der Vertrag unterschrieben. Am 27. November 1903 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Die alten Schulen in Skaska und Oßling standen zum Verkauf. ![]() Am 25. November 1904 erfuhr der Oßlinger Schulneubau seine feierliche Einweihung. Der aus Vertretern der Orte Oßling, Skaska, Liebegast und Lieske sowie dem Pfarrer von Oßling und den Kirchschullehrern bestehende Schulvorstand regelte nun alle schulischen Angelegenheiten (z.B. Bau, Instandhaltung, Betrieb, Lehrmittel, Lehrkräfte, Schularzt, Bibliothek). Finanziert wurde der Schulbetrieb durch Schulumlagen aus den umliegenden Gemeinden und durch staatliche Zuschüsse. Im März 1905 endeten alle Rest- und Nebenarbeiten am Schulgebäude. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 32.935,24 Mark. Der für Unterrichtsräume für fünf Volksschulklassen und zwei Berufsschulklassen vorgesehene Anbau war 1934 fertig gestellt, der Fahrradschuppen (Baukosten: 53,70 RM) im Juni 1937. Ab 1945 nutzten acht Volksschulklassen und bis in die 1950er Jahre hinein auch eine Berufsschulklasse das Schulgebäude. Unterrichtsräume gab es allerdings nur im Erdgeschoss und im Keller, während in der oberen Etage zwei Lehrerwohnungen eingerichtet waren. Im Jahr 1954 kam eine Baracke mit einem Pionierzimmer und einem Zimmer für den Schulhort hinzu. Im Jahr 1955 kaufte die Gemeinde ein in der Nähe der Schule gelegenes Feld, um hier einen Sportplatz anzulegen (am 15. Mai 1965 eingeweiht). In der Baracke auf dem Schulgelände entstanden Anfang der 1960er Jahre vier neue Unterrichtsräume und ein Raum für die Sportgemeinschaft. Die Kinder der Unterstufe erhielten vorübergehend in der Zeißholzer Schule Unterricht. Im Jahr 1954 wurde das Schulgeld abgeschafft, im Jahr 1963 die zehnjährige Schulpflicht eingeführt. Ab 1969 verfügte nun jede Klasse erstmals über ein eigenes Klassenzimmer. Ab dem 01.09.1952 gingen die Weißiger Kinder ab der fünften Klasse nach Oßling zur Schule. Sie mussten dahin laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Nach vielem Verhandeln und Diskussionen wurde dann am 3. November 1952 ein Schulbus eingesetzt (ab Weißig 7.10 Uhr und zurück ab Oßling 13.45 Uhr). Für das ab 1970 aufgebaute Schulkombinat Oßling-Milstrich wurde ein neues Oßlinger Schulgebäude mit Turnhalle geplant. Das alte Schulgebäude erhielt zwischen 1972 und 1974 einen neuen Anbau mit Speisesaal. Um materielle und personelle Unterstützung für die Bauarbeiten zu erhalten und zwecks Einrichtung eines Polytechnischen Zentrums (PTZ) schloss die Gemeinde im Jahr 1975 einen Kommunalvertrag mit dem Splitt- und Schotterwerk Oßling. Das Richtfest für die Turnhalle wurde am 23. Juli 1976 gefeiert, die Einweihung des Schulneubaus am 27. bis 29. August 1976. Von den Klassen 5 bis 10, die in das neue Schulgebäude einzogen, waren einige bisher auch in den Schulgebäuden in Milstrich (Oberstufe), Skaska und Zschornau (Unterstufe) unterrichtet worden. Wegen des Platzmangels im alten Oßlinger Schulgebäude musste man vorübergehend auch die 4. Klassen in das neue Gebäude verlegen, während die Klassen 1 bis 3 in der alten Schule verblieben. Insgesamt gingen nun mehr als 400 Mädchen und Jungen in Oßling zur Schule. In den Jahren 1992/93 erfuhr das Schulgebäude eine Teilrenovierung mit Hilfe von Finanzmitteln der Gemeinde. Unter anderem wurden die Flure neu tapeziert, die Fliesen am Eingang erneuert und die Hauseingangstür saniert. Die Schule konnte sich einen Videorecorder und einen Fernsehapparat anschaffen. Nach einer Umgestaltung eröffnete am 02. Oktober 1997 der ehemalige Speisesaal der alten Schule als Begegnungsstätte der Schule und der Gemeinde sowie für die private Nutzung.Am 27. März 1998 beschloss der Gemeinderat den Erwerb des Grundstücks des alten Schulgebäudes vom bisherigen kirchlichen Eigentümer und die Auslösung des Wohnrechts des Kantors in der Schulwohnung. Im Jahr 2002 erfuhr der Schulhof der alten Schule eine Neugestaltung, unter anderem mit Sitzgruppen und Spielanlagen. Vom 04. bis zum 09. Juli 2004 feierte die Schule ihr 100-jähriges Bestehen. Im Jahr 2006 endete der Mittelschulbetrieb in Oßling. Im Jahr 2008 zog die Grundschule in das bisherige Mittelschulgebäude um, während in das alte Schulgebäude die neugegründete, in freier Trägerschaft betriebene Evangelische Mittelschule Oßling einzog. ![]() Der behindertengerechte Umbau der Mittelschule zur Grundschule wurde von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Gemeinde Oßling finanziert. nach oben | Startseite |