Gemeinde Oßling - Aktuelles
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Fotogalerie Milstrich
Milstrich - Gutshaus
Gutshaus Milstrich
Milstrich - Gutshofeinfahrt
Einfahrt zum Gutshof

Milstrich - alte Gutsgebäude
Alte Gutsgebäude

Milstrich - Bildstock, Betsäule


Historischer Bildstock (Betsäule), im Hintergrund die (abgebrannte) Mühle

Milstrich - Mühlgraben
  Mühlgraben (Abfluss aus dem Mühlgebäude)

Milstrich - Mühlgraben als Gothic-Vorlage
Das Bild "Mühlgraben" als Gothic-Bildmotiv
Milstrich - Teich am Gut
Teich am Milstricher Gutsgelände
Milstrich - Schwarze Elster
Fluss Schwarze Elster in der Ortsflur Milstrich
Die Schwarze Elster zeigt sich auf weiter Strecke, wie viele Flüsse in Sachsen, sehr ingenieurfreundlich als begradigter Abflusskanal mit geometrisch geformtem Querschnitt, abschnittsweise durch Flusswehre reguliert. Die einst vorhandene Fluss- und Auenlandschaft, Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, wurde aus Gründen des Hochwasserschutzes und der Entwässerung der landwirtschaftlichen Flächen bis auf wenige Reste vernichtet.

Im heutigen Zustand erfordert der Fluss eine regelmäßige kostenintensive mechanische (oder gar chemische) Entkrautung sowie laufende Maßnahmen zur Uferbefestigung. Außerdem wird in den von Gehölzen entblößten Flusslauf massenhaft Pflanzen- und Bodenmaterial von den Ufern und landwirtschaftlichen Flächen eingeschwemmt und eingeweht, was zu einer Überdüngung (Eutrophierung) der Gewässer mit zahlreichen negativen Folgen wie Verkrautung der fließenden und Algenmassenentwicklung in den stehenden Gewässern führt.

Eine Beschattung des Flusses durch Gebüsch und Bäume würde die Verkrautung auf natürliche Weise verhindern, deren Wurzelwerk würde die Ufer wirksam stabilisieren und die Gehölze würden den Fluss vor Boden- und Feinstaubeintrag schützen. Ein Nebeneffekt wäre die Wiederansiedlung einer artenreichen Lebensgemeinschaft und die deutliche Aufwertung der Landschaft für Tourismus und Naherholung.

Leider hat bei den verantwortlichen Flussmeistereien und örtlichen Flächenbewirtschaftern ein Umdenken hin zu Methoden der naturnahen und ressourcenschonenden Umweltbewirtschaftung bislang noch nicht eingesetzt. Der Fluss wird lediglich als regulierbarer Entwässerungskanal gesehen; eine Regulierung des Wasserhaushaltes der Landschaft und ein Hochwasserschutz mittels breiter Flussauen mit zahlreichen Flussschleifen und natürlichen Überschwemmungsflächen stößt vor allem wegen des Flächenverbrauches insbesondere bei den Landwirten auf Widerstand.


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